Dienstag, 12. Januar 2016

Einen uninteressanten Raum interessant machen.

Zunächst einmal noch: Happy New Year! Und ich entschuldige mich für die lange Abwesenheit. Auch ich musste erstmal in das neue Jahr starten. 
Heute möchte ich ein für meinen Blog eher unpassendes Thema angehen, aber ich hoffe, es gefällt euch trotzdem. Ich lebe seit meinem Auszug aus dem Elternhaus in verschiedenen Wohngemeinschaften. Ich habe noch nie ein sehr großen Zimmer gehabt. Und auch noch nie ein so Schönes, wie ich es gerne hätte. Mit hohen Wänden, Stuck an der Decke, altem Holzfußboden und Altbaufenstern. Schade einerseits, anderseits habe ich dadurch eine Menge ausprobiert um mein kleines "hässliches" Zimmer sozusagen zu "perfektionieren". Und jetzt habe ich mir gedacht, ich gebe die Tipps mal an euch weiter, vielleicht helfen sie dem ein oder anderen. Viele sind sicher auch allgemein anwendbar. 

"Ordnung ist das halbe Zimmer"

Ich weiß, dieser Spruch ist ziemlich ausgelutscht, aber gerade bei kleineren Räumen ist er praktisch gold wert. Durch gut sortierte und geordnete Flächen entsteht einfach ein ganz anderes Raumbild. Der Raum wirkt angenehmer und größer, es entstehen einfach mehr glatte Flächen. Darum empfehle ich auch z.B. auf kleinen Flächen, die man oft vollstellt, einfach eine kleine Kiste zu stellen und dort kommt alles rein, z.B. beim Nachttisch.



Ein weiterer Tipp von mir sind kleine Tablette oder Platten aus Metall oder Keramik, findet man in letzter Zeit öfters z.B. bei H&M Home. Als Beispiel zeige ich euch meine Beauty/ Make-up Aufbewahrung. Sie ist nicht sehr ordentlich sortiert oder dergleichen, aber durch die einfache Anordnung mittels der Metalltabletts wirkt das Ganze viel ordentlicher und übersichtlicher.



Außerdem tausche ich gerne unschöne Dinge, die man aber doch immer braucht, gegen eine schöne Alternative aus. Bestes Bespiel ist wohl die Wasserflasche. Ich trinke sehr viel Wasser und brauche immer welches bei mir, deswegen habe ich mir diese Glasflasche von IKEA gekauft. Die erfüllt den gleichen Zweck und sieht auch noch gut aus. 


Und noch eine Empfehlung: das Bett machen! Auch dadurch wirkt ein kleiner Raum, in dem wahrscheinlich das Bett das größte Möbelstück ist, angenehmer und einladender. Natürlich spielt hier dann auch die Bettwäsche eine Rolle. Auch wenn viele eher auf unifarbene Bettwäsche setzen, mag ich gerne ausgefallenes Design, denn so kann man auch in einem schlichten hellen Raum einen interessanten Akzent setzen. Diese hier ist von ESSENZA, die sehr viele besondere Motive haben.



Zudem kann ich euch noch raten, unruhige Ecken zu vermeiden. Wer kennt nicht diese Ecken, in denen sich eine Menge stapelt. Das wirkt eine große Unruhe aus, die sich auch schnell auf dich und das Zimmer überträgt. Man kann das einfach beheben, in dem man entweder besser zusammenstapelt und damit vielleicht wieder klare Kanten und Formen erreicht oder einfach eine große Kisten bei IKEA oder dergleichen besorgt und alles dort rein packt. Deine Ecke wird es dir danken.




Viele Lichtquellen

Mit vielen Lichter erzeugst du so auch ein Spiel von Licht und Schatten, was deinem Raum mehr Kontur gibt. Das wiederum bringt Spannung und lässt alles etwas aufregender wirken, als es vielleicht ist. Hierfür kann ich euch auch aufregende Glühbirnen empfehlen, z.B. mit Kohlefaden wie ihr links seht, oder mit Silberkappe, wodurch ihr das Licht lenken könnt und schönes indirektes Licht erhaltet.






Hell und Dunkel harmonieren auch gerne mal.

Natürlich gilt bei kleineren Räumen, diese so hell wie möglich zu gestalten. Aber ich habe gemerkt, dass ein "dunkler Punkt" dem Ganzen etwas mehr Tiefe gibt. Ich habe das mit dunklen Vorhängen umgesetzt, und damals auch gleich gemerkt, dass dadurch ein viel besseres Bild entsteht.




Wissen, was man besitzt.

Wenn man nicht viel Platz hat, ist es umso wichtiger, nicht zu viele Dinge anzuhäufen, die man eigentlich gar nicht braucht und nur unnötig Platz wegnehmen. Besonders Klamotten sind da häufig ein Thema. Unter anderem deswegen habe ich auch eine Kleiderstange. Ich habe erstens alle Sachen, die ich habe (außer Hosen und Röcke) im Überblick und trage sie so auch öfters, da es nicht passiert, dass manche in irgendwelchen Ecken verschwinden. Zweitens kann ich mit den Kleiderbügel-Trick, d.h. man hängt den Bügel einfach andersrum auf die Stange, gut Sachen aussortieren. Zu einem Zeitpunkt hängt man einfach alle Bügel falsch herum auf, und dann schaut man z.B. nach ein oder zwei Monaten, welche noch falsch hängen, und schon weiß man, welche Sachen man eigentlich nicht trägt. Könnt ihr euch dann immer noch nicht davon trennen, habe ich noch einen Tipp: legt es euch raus und zieht es wirklich mal einen Tag an. Dann merkt ihr, ob es überhaupt kombinierbar ist und nach diesem Tag, werdet ihr entweder bemerken, dass ihr euch darin sehr wohlgefühlt habt und dann werdet ihr es auch öfters tragen oder ihr merkt, dass es wirklich nicht eurer Ding ist, und dann könnt ihr euch auch besser davon trennen.
Alles hat einen Platz.

Wenn man für alles, was man besitzt, einen konkreten Platz hat, fällt es auch nicht mehr schwer, Ordnung zu halten. Und gibt es keine Ecken oder Plätze, an denen einfach nur ungeordnet irgendwelche Dinge stehen, fühlt ihr euch viel wohler. Und natürlich gibt es dann auch viel seltener diese Momente, in denen man Dinge für ungefähr 100 Stunden sucht, um letztendlich zu denken, dass man einfach zu blöd ist. Diese Situationen hatte ich früher sehr oft, jetzt nur noch sehr selten (und bitte sagt mir, dass ich nicht die Einzige bin die solche Situationen kennt).

Und zu guter Letzt braucht so ein Zimmer auch Leben. Das kann man natürlich am besten mit Pflanzen umsetzen. Da ich praktisch das Gegenteil eines grünen Daumens bin, habe ich Alternativen gesucht. Auch wenn das bei Manchen sehr verhasst ist, so habe ich doch einige Plastikblumen. Diese hier ist von IKEA. Ich finde, dort gibt es ganz Schöne, besonders zu den Preisen. Ein weitere Sachen, auf die ich ausgewichen bin, sind Trockensträuche. Die kann man sich selber nach Geschmack zusammenstellen und sie bringen fast gleichermaßen wie eine echte Pflanze etwas Leben in den Raum.

 Und ein weiteres schönes Mittel sind für mich Kerzen. Das Flackern lässt das Zimmer immer gemütlicher wirken. Ich liebe zudem Duftkerzen, meine Lieblingsmarke ist "Bridgewater Wandle Company". Bei mir gibt es die oft in kleinen privaten Dekorationsläden. 

Ich hoffe, für euch waren ein paar Tipps dabei! Und vielleicht habt ihr auch ein paar Tipps?

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