Donnerstag, 31. Dezember 2015

Gute Vorsätze – ja oder nein?

Ich war eigentlich immer total gegen Vorsätze für das neue Jahr. Denn, ganz ehrlich, wie oft setzt man sie wirklich in die Tat um? Dann ist man am Ende nur noch mehr gefrustet. Doch manchmal muss man vielleicht einfach erstmal auf das Jahr zurückblicken. Denn als ich mir mal Gedanken über mein zurückliegende Jahr gemacht habe, ist mir bewusst geworden, dass ich dieses Jahr so viele tolle Sachen erlebt und in die Tat umgesetzt habe, die ich schon so lange mal schaffen wollte.

Da wären z.B.:
  • viele Reisen, ich war unter anderem in Norwegen, Italien und Österreich
  • ein Tattoo stechen lassen
  • mit dem besten Freund zusammenziehen
  • mindestens 3x die Woche Sport machen: ich habe im April begonnen, richtig Sport zu machen und es seitdem immer mehr gesteigert - inzwischen ist er ein fester Bestandteil meines Alltag und macht mir viel Spaß
  • das Fusion-Festival besuchen, ein ganz besonderes und tolles Elektrofestival – diese paar Tage waren mit die Schönsten, die ich dieses Jahr hatte
  • und natürlich Surprise, Surprise: einen Blog starten - schon lange war das ein Wunsch, dieses Jahr endlich habe ich mich getraut und es war eine tolle Entscheidung, schon jetzt habe ich dadurch so viele tolle Leute kennengelernt

Und ich werde mir dieses Jahr eben diese Liste aufschreiben und inhalieren, bis ich sie praktisch nicht mehr sehen kann. Denn leider ist eine meiner Eigenschaften auch, oft nur das Negative zu sehen. Und dieser Jahresrückblick hat mir gesagt, das doch auch viele positive Dinge passieren. Und diese Liste hat es tatsächlich geschafft, meine Meinung zu ändern und mir für das kommende Jahr doch ein paar Vorsätze zu überlegen. 
Vielleicht erinnert ihr euch noch an meinen Post über Wien, wo ich die Ausstellung „The Happy Show“ von Stefan Sagmeister erwähnt habe. Diese Ausstellung hat mich wirklich sehr lange beschäftigt, sie gehört unter anderem auch zu meinen Jahresfavoriten. So gab es dort z.B. folgende Aufgabe: Wie glücklich sind Sie? Auf einer Scala von 1-10? Ziehen sie einen Kaugummi aus dem entsprechenden Automaten.

Ich habe spontan die 6 gezogen. Später habe ich dann aber aber gedacht, ist es das wirklich? Was fehlt dir letztendlich wirklich im Leben? Nun ja, bla bla … das ewige „Sei dankbar, dass du es so gut hast.“ Aber letzten Endes ist es doch so. Ich bin gesund, habe tolle Freunde und ich kann ohne Probleme tun was ich will. Was will man mehr? Deswegen: 
1. großer Vorsatz - mehr genießen, was man hat und tut! 
2. großer Vorsatz - Wirklich mal die Dinge tun, die ich gerne tun möchte, und nicht darauf verzichten, weil ich zu große Ängste habe. 
Auch dazu möchte ich euch noch Denkanstoß und Zitat aus der Ausstellung mitgeben.






" 'Trying to look good limits my life.' Ich habe den Drang, immer als netter Mensch dazustehen. Ich erkenne aber auch, dass dieser Drank mich einschränkt. Eng verbunden mit meinem Wunsch, gut dazustehen, ist meine Angst vor Konfrontationen - ich vermeide gerne Konflikte - und meine Angst vor Zurückweisung. Viele Türe bleiben mir deshalb verschlossen, weil ich mich nicht in eine Situation begeben möchte, in der jemand NEIN zu mir sagen könnte." 

Wie ist eure Meinung dazu? Macht ihr euch Vorsätze und haltet ihr sie dann auch ein?
Natürlich habe ich 2016 auch ein paar Fashionvorsätze, ein paar davon könnt ihr in diesem Post nachlesen.

1 Kommentar:

  1. Hi, ein toller Post. Ich möchte mir keine Vorsätze mehr vornehmen. Ich habe mir nur vorgenommen, Dinge wirklich anzugehen und umzusetzen :)
    Komm gut ins neue Jahr!

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